Beim Thema Schalldämmung kursieren viele Mythen und Missverständnisse. Wir räumen mit diesen Mythen auf und liefern Ihnen verlässliche Informationen, damit Sie fundierte Entscheidungen treffen können.
Mythos 1: Schalldämmfarbe ist wirksam
Die Realität sieht so aus: Schalldämmfarbe wird oft als schnelle Lösung beworben, ist aber nicht sehr effektiv. Sie kann den Schall zwar leicht reduzieren, aber meist nur um etwa 2–3 dB. Für eine deutliche Schalldämmung empfiehlt sich die Investition in spezielle Schalldämmplatten.
Mythos 2: Eierkartons erledigen den Job
Tatsächlich eignen sich Eierkartons entgegen der weitverbreiteten Annahme nicht zur Schalldämmung eines Raumes. Sie können den Schall zwar etwas streuen, aber nicht effektiv blockieren oder absorbieren. Verwenden Sie stattdessen professionellen Akustikschaumstoff oder speziell für die Schallabsorption entwickelte Paneele.
Mythos 3: Dicke Teppiche reichen zur Schalldämmung von Fußböden aus
Fakt ist: Dicke Teppiche können zwar den Lärm reduzieren, reichen aber allein nicht für eine vollständige Schalldämmung aus. Um die Schallübertragung durch Fußböden effektiv zu unterbinden, empfiehlt sich die Verlegung einer schalldämmenden Unterlage oder die Verwendung von Klick-Schaumstoffmatten. Dadurch lässt sich der Lärmpegel um weitere 10–20 dB senken.
Mythos 4: Doppelverglasung dämmt einen Raum vollständig.
Fakt ist: Doppelverglaste Fenster reduzieren zwar Außengeräusche, sind aber keine Komplettlösung. Die Kombination von Doppelverglasung mit anderen Maßnahmen wie schweren Vorhängen und dem Abdichten von Spalten um die Fenster kann die Schalldämmung um bis zu 30 dB verbessern.
Mythos 5: Schalldämmung ist immer teuer
Die Realität sieht so aus: Hochwertige Schallschutzlösungen können zwar teuer sein, doch es gibt auch erschwingliche und dennoch effektive Alternativen. Türdichtungen, Türdichtungen und selbstgebaute Schallschutzkabinen aus Decken und Schaumstoff können den Lärmpegel deutlich reduzieren, ohne das Budget zu sprengen. Alternativ bieten sich einfach zu montierende Schallschutzpaneele für Wände, Böden oder Decken an. So sparen Sie Zeit und Geld, da Sie die Installation selbst durchführen und teure Fachleute vermeiden können.